Tipps zum Energiesparen und richtig Lüften – für einen warmen und günstigen Winter

Der Winter bringt für viele Familien eine ganze Reihe an zusätzlichen Ausgaben mit sich: Weihnachtsgeschenke, neue Winterjacken, vielleicht ein paar gemütliche Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt – und später dann leider oft die unangenehme Nebenkostenabrechnung. Noch teurer wird es, wenn durch falsches Heizen oder Lüften Schimmel entsteht.

Damit Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen, ohne unnötig Energie zu verschwenden oder Feuchtigkeit in der Wohnung zu riskieren, haben wir ein paar praktische Tipps für Sie zusammengestellt. Diese können Sie auch gern an Ihre Mieterinnen und Mieter weitergeben.

1. An den richtigen Stellen Energiesparen

Natürlich ist es günstiger, weniger zu heizen, die Gleichung kennen wir. Aber niemand möchte im Winter frieren. Die Kunst liegt darin, eine gute Balance zu finden. Hier hilft es sehr, die Räume zuhause einzeln zu betrachten.

  • In Wohnräumen fühlen sich die meisten bei rund 20–22 °C wohl.
  • Schlafräume können etwas kühler bleiben – 16–18 °C reichen meist aus.
  • Weniger genutzte Zimmer dürfen gern etwas sparsamer beheizt werden.

Wichtig ist jedoch, dass Türen zwischen unterschiedlich warmen Räumen geschlossen bleiben. So bleibt die Wärme da, wo sie gebraucht wird, und der Verbrauch sinkt spürbar.

Auch nachts oder wenn man tagsüber nicht zuhause ist, kann die Temperatur leicht abgesenkt werden. Wer eine programmierbare Heizung hat, kann sie so einstellen, dass es rechtzeitig wieder warm wird. Zusätzlich helfen Rollläden, besonders nachts, die Wärme im Raum zu halten.

Wer herkömmliche Heizkörper in der Immobilie nutzt, sollte zudem darauf achten, dass diese frei zugänglich sind, nicht zugestellt oder verdeckt, damit die Luft und Wärme ideal zirkulieren kann.

Und noch ein Tipp: Ein kurzer Vergleich der Energietarife lohnt sich wirklich. Ein Wechsel des Anbieters spart oft mehr, als man denkt.

2. Beim Lüften gilt: keine halben Sachen!

Richtiges Lüften ist im Winter entscheidend – sowohl für die Luftqualität als auch gegen Feuchtigkeit und Schimmel.

Besser als dauerhaft gekippte Fenster ist konsequentes Stoßlüften:

  • 5–10 Minuten weit geöffnete Fenster
  • Im Winter auch schon mal nur 5–6 Minuten
  • Je nach Nutzung der Räume öfter am Tag

Ein großer Vorteil: Die Luft tauscht sich sehr schnell aus, aber die Wände und Möbel kühlen nicht aus. Kipplüften dagegen sorgt kaum für frische Luft, lässt aber die Bausubstanz stark auskühlen – was wiederum Schimmel begünstigt.

Nach dem Kochen, Duschen oder wenn sich Kondenswasser bildet, sollte unbedingt sofort gelüftet werden. Wer mehrere Fenster gleichzeitig öffnet, erzielt durch Querlüften eine besonders schnelle Wirkung.

Sollte morgens, direkt nach dem Aufstehen schon Kondenswasser an den Fenstern stehen, ist dies ein Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Bitte lüften Sie direkt, um dem entgegen zu wirken.

Schimmel liebt enge Ecken – wenn Schränke oder Möbel zu eng an den Außenwänden platziert werden, fördert dies ebenfalls die Schimmelbildung. Lassen Sie den Wänden Platz zum Atmen und lassen ca. 5-10 cm Abstand zur Außenwand.

3. Schimmelbildung? Bitte sofort melden

Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass sich in Räumen Schimmel bildet – gerade in kalten Ecken oder hinter Möbeln. Hier gilt: bitte sofort melden, am besten mit Fotos.

Je früher etwas unternommen wird, desto leichter lässt sich der Schaden beheben. Und natürlich verhindern schnelle Maßnahmen, dass sich der Schimmel weiter ausbreitet.

Unser Schwesterunternehmen Kabero Ingenieure steht uns in der Bearbeitung der Fälle direkt zur Seite und bietet sichere Paketpreise, um die nächste Überraschung zu vermeiden.

Häufige Fragen zum Lüften & Energiesparen

Im Winter reicht es meist, mehrmals täglich 5–10 Minuten stoß zu lüften. Das erneuert die Luft schnell, ohne dass die Wohnung auskühlt.

Bei gekippten Fenstern kühlen Wände und Möbel stark aus, während der Luftaustausch sehr gering ist. Stoßlüften bringt viel frische Luft in kurzer Zeit – mit deutlich weniger Energieverlust.

Für Wohnräume empfehlen sich etwa 20–22 °C, Schlafzimmer dürfen etwas kühler sein. Wichtig ist vor allem, dass Räume nicht unter 16 °C abkühlen, da dies Feuchtigkeit und Schimmel begünstigt.

Regelmäßiges Stoßlüften, ausreichende Raumtemperaturen und das Freihalten von Außenwänden (z. B. keine großen Schränke direkt an kalten Wänden) helfen sehr gut, Schimmel zu verhindern

Schimmel sollte sofort gemeldet werden. Je früher gehandelt wird, desto besser lässt sich ein Schaden begrenzen. Fotos helfen dabei, den Umfang zu dokumentieren.

Ja! Das sogenannte Querlüften ist besonders effektiv, da die Luft viel schneller zirkuliert und Feuchtigkeit rasch entweichen kann.

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